| Schulform | Grundschule |
| Träger | Stadt Soest |
| Adresse | Hamburger Str. 29, 59494 Soest |
| Telefon | 029219480300 |
| 135460@schule.nrw.de | |
| Website | www.johannesschule-soest.de |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
Die Johannesschule ist eine städtische Grundschule in Soest, die sich als Lernort für Kinder der Klassen eins bis vier versteht. Als kommunale Einrichtung der Stadt Soest bietet die Schule einen strukturierten Unterricht nach dem nordrhein-westfälischen Lehrplan und trägt damit zur grundlegenden Bildung von Schülern in der Region bei. Die Schule liegt in Soest (PLZ 59494) und ist damit gut erreichbar für Familien aus dem Stadtgebiet und der näheren Umgebung.
Ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt auf der Vermittlung von Naturerfahrungen und Umweltbewusstsein. Dies zeigt sich besonders bei den jährlich stattfindenden Waldjugendspielen, an denen die vierten Klassen teilnehmen. Die Schüler absolvieren dabei 14 Stationen im Arnsberger Wald, bei denen sie ihr Wissen über Waldökologie erweitern, ihre Sinne schärfen und in Teams zusammenarbeiten. An diesen Veranstaltungen erleben Kinder praktische Lernmomente, etwa beim Tierspurenlesen oder beim Erforschen von Baumarten. Solche außerschulischen Lernorte ergänzen den regulären Unterricht sinnvoll um konkrete Naturbegegnungen.
Auch musikalische Aktivitäten nehmen an der Johannesschule einen festen Platz ein. Der Schulchor mit etwa 50 singbegeisterten Schülern führt regelmäßig Konzerte auf und präsentiert sein Repertoire bei Schulveranstaltungen. Die Arbeit am Chor fördert nicht nur musikalische Fähigkeiten, sondern auch Teamfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Schüler. Daneben werden künstlerische Projekte wie die Gestaltung von Hundertwasser-Häusern durch zweite Klassen umgesetzt, die zeigen, wie kreative Arbeit im Unterricht verankert ist. Auch die sprachliche Vielfalt wird aktiv berücksichtigt: Eine zweite Klasse hat beispielsweise dokumentiert, dass zwölf verschiedene Sprachen von den Schülern gesprochen werden, und diese Mehrsprachigkeit durch einen interaktiven Sprachenbaum sichtbar gemacht.
Die Johannesschule führt für ihre vierten Klassen jährlich die Waldjugendspiele im Arnsberger Wald durch, bei denen die Schüler an 14 verschiedenen Stationen ihr Wissen über die Natur erweitern und Teamfähigkeit trainieren. Die Kinder treffen dabei Profis wie Förster und Jäger und lernen durch praktische Erfahrungen Waldwissen sowie Sinneserlebnisse.
Das Projekt vermittelt nicht nur Umweltkompetenz, sondern stärkt auch den Klassenverbund durch gemeinsame Abenteuer im Wald. Diese Art von außerschulischem Lernen zeigt das Engagement der Schule für ganzheitliche Entwicklung ihrer Schüler.
Die vierten Klassen werden mit dem Bus zum Arnsberger Wald gefahren und durchlaufen insgesamt 14 Stationen mit verschiedenen Herausforderungen wie Tierspurenlesen, Baumgrößenschätzung und Teamspiele. Nach etwa der Hälfte der Stationen gibt es eine Pausenzeit zum Essen und Trinken, damit die Kinder ihre Energie wieder aufladen können.
Die Stationen kombinieren Wissensvermittlung mit spielerischen Elementen und bieten realistische Naturerlebnisse, bei denen Schüler möglicherweise Waldtiere beobachten können. Abschließend dürfen die Kinder regionale Wildwurst probieren und erhalten damit einen Einblick in nachhaltige Lebensmittel.
Die Waldjugendspiele sind ein spezielles Angebot für die vierten Klassen der Johannesschule und finden jährlich statt. Dies bedeutet, dass Schüler im vierten Schuljahr automatisch an diesem Projekt teilnehmen können und sollten.
Die Veranstaltung ist fest im Schuljahreskalender eingeplant und wird bei passenden Wetterbedingungen durchgeführt. Die Schule nutzt dieses Format bewusst als Abschlussprojekt in der Grundschulzeit, um den älteren Schülern ein intensives Naturerlebnis zu ermöglichen.
Die Johannesschule zeigt durch ihre durchdachten Projekte wie die Waldjugendspiele großes Engagement für die Entwicklung ihrer Schüler über den reinen Unterricht hinaus. Die Integration von Naturkompetenz, Teamfähigkeit und praktischem Lernen deutet auf ein pädagogisches Konzept hin, das Kinder ganzheitlich fördern möchte.
Die positiven Rückmeldungen der Schüler selbst unterstreichen, dass die Aktivitäten motivierend wirken und bleibende Eindrücke hinterlassen. Für Eltern, die Wert auf außerschulische Erfahrungen und praktisches Lernen legen, stellt sich die Johannesschule als attraktive Grundschuloption dar.
Die regelmäßigen Waldjugendspiele der Johannesschule sind ein distinguiertes Merkmal, das zeigt, wie die Schule ihre Schüler in der Natur unterrichtet und zum Umweltbewusstsein erzieht. Viele Grundschulen bieten zwar verschiedene AGs und Projekte an, aber ein so strukturiertes, jährliches Großprojekt mit externen Partnern wie Förstern und Jägern ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal.
Die intensive Betreuung mit 14 verschiedenen Lernstationen und die positive Reaktion der Kinder deuten darauf hin, dass die Johannesschule bei der praktischen und erlebnisorientierten Wissensvermittlung einen hohen Standard erfüllt. Dies macht die Schule zu einer attraktiven Wahl für Familien, die Wert auf umfassende Bildung legen.
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